- 2004, Projekt „Heeme“,
Gemeinsames Projekt mit der Universität Duisburg-Essen, Stadt Essen, ALLBAU AG Essen. Das interdisziplinär angelegte, empirische Forschungsprojekt verfolgt, das Ziel den Kausalzusammenhang zwischen der Gestaltung des Wohnumfeldes und dem Sicherheitsgefühl nachzuweisen. Hierzu wurden u.a. ca. 1.000 Menschen in einem kleinräumigen Untersuchungsraum repräsentativ befragt und eine umfangreiche städtebauliche Analyse vorgenommen.
Das Projektergebnis wird Ende 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Projektleitung: E. Wauer
- 2005, Untersuchung zur Straßenbeleuchtung
In Zusammenarbeit mit der Stadt Essen wurde in einer kleineren Wohnstraße untersucht, wie die dortigen Bewohner die Straßenbeleuchtung, insbesondere hinsichtlich des persönlichen Sicherheitsgefühls, wahrnehmen und Veränderungen hier bewerten.
Die Untersuchung wurde der Öffentlichkeit im Herbst 2005 präsentiert und findet seit dem in Kommunen im ganzen Land NRW häufig Verwendung in der Diskussion um Nachtabschaltungen von Straßenbeleuchtungen.
Konzeption / Projektleitung: E. Wauer
- 2006, Befragung von Immobilienunternehmen
Der Frage, welche Bedeutung das Thema „Sicherheit & Kriminalitätsfurcht“ im Handel mit Immobilien hat, wurde in einer Befragung von 250 Essener Unternehmen nachgegangen.
Das Ergebnis dieser Befragung wurde im Sommer 2006 der Öffentlichkeit präsentiert und zeigt sehr deutlich, dass das Thema Sicherheit für die Kunden von Immobilienunternehmen, zumindest hintergründig, von Belang ist. Sie stützt die These eines entsprechenden Qualitätsaspektes „Sicherheit“ und dass die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sich stärker als bislang hiermit auseinandersetzen sollte.
Konzeption / Projektleitung: E. Wauer
- 2006, Konzept „Integrative Kooperation“
Gemeinsam mit dem Projektentwicklungsunternehmen HOPF-Nessler GmbH & Co. KG wurde eine Kooperation beschlossen, die einem neuartigen und, in dieser Form, erstmalig praktizierten Handlungskonzept folgt.
Hauptziel dieses Konzeptes ist es, die (bislang lediglich beratende) Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, verbindlicher und konstruktiver zu gestalten, in dem der Kompetenzträger „Sicherheit“ (hier: Polizei) mit an den Tisch der Projektentwicklung genommen, also zum Bestandteil des Planungsteams, wird. Im Ergebnis kann heute schon festgehalten werden, dass diese Form der Zusammenarbeit für alle Seiten ein Gewinn („Win-Win“) war und zu äußerst konstruktiven Planungsergebnissen führte.
Das Medieninteresse an der öffentlichen Präsentation und den Inhalten dieser Kooperation war bemerkenswert hoch. Es erfolgte einen zum Teil bundesweite Berichterstattung.
Das Bauprojekt wird im Frühjahr 2008 fertiggestellt, wonach die Evaluation des Projektes bei den Bewohnern erfolgen soll.
„Integrative Kooperation“, E. Wauer, 2006